Am 6. Februar fand unter dem Motto „Verstetigung – vom Projekt in das GKV-Versorgungssystem“ der 2. TELnet@NRW-Kongress im Lehr- und Trainingszentrum CT2 – Center for Teaching and Training in Aachen statt. Die Veranstaltung bot anregende Vorträge sowie zwei Diskussionsrunden mit namhaften Experten aus Gesundheitspolitik, Medizin und Wirtschaft. Zudem hatten die etwa 180 Teilnehmer/innen die Möglichkeit, sich über den aktuellen Stand des Innovationsfondsprojektes TELnet@NRW zu informieren. Ein aktueller Filmbeitrag zum Projekt gab Einblicke in den derzeitigen Stand der Entwicklungen und den Ablauf von Televisiten und -konsilen im Versorgungsalltag.

Prof. Dr. med. Gernot Marx, FRCA, Direktor der Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care an der Uniklinik RWTH Aachen und Konsortialführer bei TELnet@NRW, erläuterte in seinem Vortrag, dass rund zwei Drittel der Projektlaufzeit erreicht sind und bereits über 120.000 Patientinnen und Patienten im Projekt erfasst und telemedizinisch betreut worden sind. Dieser vierfache Anstieg im Vergleich zum Vorjahr verdeutlicht den Nutzen und die Qualität von TELnet@NRW.

TELnet@NRW verfolgt weiterhin das Ziel, in den Modellregionen Aachen und Münster bzw. Münsterland ein sektorenübergreifendes telemedizinisches Netzwerk in der Intensivmedizin und Infektiologie aufzubauen.

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V. l. n. R.: Barbara Steffens, Leiterin der TK-Landesvertretung Nordrhein-Westfalen; Jochen Brink, Präsident der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen, KGNW; Moderator Jürgen Zurheide, Tagesspiegel; Prof. Dr. med. Gernot Marx, FRCA, Konsortialführer TELnet@NRW; Dr. med. Hans-Jürgen Beckmann, Vorstand des Ärztenetzes MuM Medizin und Mehr, Bünde, und Dr. med. Christian Flügel-Bleienheuft, Vorstandsvorsitzender des Gesundheitsnetzes Köln-Süd (© ZTG GmbH)
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