Wissenschaftler der RWTH Aachen wollen bundesweit Nachschub an Schutzmasken und Desinfektionsmitteln mit einem Netzwerk organisieren. Eine Plattform dafür wurde am Wochenende freigeschaltet.

Im „Invention Center“ des RWTH Aachen Campus haben sich etwa 40 renommierte Firmen und Institute, darunter auch das Fraunhofer-Institut, kurzfristig zusammengeschlossen, um die individuelle Fahndung zu bündeln. Eine Plattform wurde am Wochenende freigeschaltet, auf der bundesweit die Krankenhäuser ihren Bedarf anmelden können. „Wir möchten schnell ein professionelles Beschaffungs- und Logistikmanagement aufzubauen und stabile lokale Lieferketten organisieren“, sagt Toni Drescher, Organisator der digitalen Plattform und Managing Direktor des Invention Centers. „Wir müssen schnell und entschlossen handeln, deswegen bündeln wir unsere Ressourcen am Campus.“

Die digitale Plattform Corona.KEX.net, die die Beschaffung der medizinischen Versorgung abbildet, ist seit dem Wochenende freigegeben. Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen können sich anmelden unter: https://go.kex.net/engpassprodukte-melden.

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