Die RWTH in Aachen entwickelt ein neues Beatmungsgerät für die Intensivmedizin. Derzeit wird die Bedienoberfläche des Geräts ersten Tests unterzogen.

Für diese Tests haben sich Beatmungsexperten aus ganz Deutschland freiwillig zur Verfügung gestellt. Sind die Testergebnisse positiv, kann bald mit dem Bau eines ersten Prototypen begonnen werden.

Der soll ein Gerät für den Notfall sein, wenn herkömmliche Beatmungsgeräte knapp werden – und vor allem in Ländern wie Ägypten eingesetzt werden, wo in der Corona-Pandemie ein Mangel an Beatmungsgeräten herrscht. Ziel der Forscher ist, noch in diesem Jahr rund 1.000 Geräte zu produzieren. Für ihr Projekt sammeln die RWTH-Forscher Spenden.

©WDR
Bildnachweis: AC4Health